Krebs vorbeugen: Warum Abnehmen Leben retten kann | NANO Doku

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Fitness oder Fastfood? Der Einfluss von Lebensstil auf Krebsrisiko

Einleitung in das Thema Krebsprävention

  • Laut Studien sind 40% aller Krebserkrankungen durch unseren Lebensstil vermeidbar.
  • Um zu verstehen, wie wir unser Krebsrisiko beeinflussen können, ist es wichtig zu wissen, was Krebs ist: ein Überbegriff für verschiedene Zell- und Gewebearten im Körper.

Entstehung von Krebs

  • Unser Körper besteht aus Billionen Zellen, die sich teilen und absterben. Fehler bei der Zellteilung können geschädigte Zellen erzeugen.
  • Wenn geschädigte Zellen überleben und sich unkontrolliert vermehren, entstehen bösartige Tumore.

Risikofaktoren für Krebs

  • Bewegungsmangel wird als Risikofaktor identifiziert; eine Studie zur Brustkrebsprävention durch Krafttraining wird vorgestellt.
  • Bewegung kann das Wachstum von Tumoren verlangsamen; dies wurde in Tierstudien nachgewiesen.

Myokine und deren Bedeutung

  • Myokine sind Proteine, die von Muskeln produziert werden und eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen.
  • Interleukin 6 ist ein Myokin, das entzündungshemmend wirkt und die Bildung neuer Abwehrzellen unterstützt.

Laboruntersuchungen zur Wirkung von Sport auf Krebszellen

  • Blutproben vor und nach dem Training werden analysiert, um den Einfluss des Sports auf Krebszellen zu untersuchen.
  • Ergebnisse zeigen, dass Serum nach dem Training weniger aktive Teilung der Krebszellen fördert – ein Hinweis auf den positiven Effekt von Sport.

Präventive Maßnahmen gegen Krebs

  • Jeder Mensch entwickelt ständig Krebszellen; präventive Maßnahmen sind entscheidend für die Kontrolle dieser Entwicklung.
  • Ausdauersport reduziert das Wachstum von Krebszellen; Krafttraining erhöht Muskelmasse und schüttet mehr schützende Myokine aus.

Empfehlungen für körperliche Aktivität

  • Empfohlen werden 210 Minuten Sport pro Woche als effektive Maßnahme zur Prävention.
  • Bewegungsmangel trägt statistisch zu etwa 6% der neuen Krebserkrankungen bei – körperliche Aktivität ist somit ein wichtiger Lifehack in der Prävention.

Kampf gegen Krebs durch Prävention

Projekt Fußballfans im Training

  • Das Projekt zielt darauf ab, den Kampf gegen Krebs zu unterstützen, bevor er entsteht. Bundesliga-Vereine helfen ihren Fans, mehr Sport zu treiben und sich gesünder zu ernähren.
  • Teilnehmer müssen einen Bodymaßindex (BMI) von mindestens 28 haben. Die Motivation wird durch die Gemeinschaft und den Austausch innerhalb der Gruppe gestärkt.

Übergewicht als Risikofaktor

  • Übergewicht ist ein bekannter Risikofaktor für Krebs. Fettgewebe beeinflusst Botenstoffe im Körper und kann chronische Entzündungen verursachen.
  • Besonders gefährlich ist viszerales Fett, das innere Organe umgibt und entzündungsfördernde Substanzen produziert, was das Krebsrisiko erhöht.

Hormonelle Einflüsse

  • Hoher Körperfettanteil führt zu einem Ungleichgewicht der Sexualhormone wie Östrogen, was das Wachstum bestimmter Zellen fördert und die Entstehung von Krebs begünstigt.

Kursstruktur und Erfolge

  • Der dreimonatige Kurs umfasst sowohl Bewegung als auch theoretische Inhalte. Aktive Mitarbeit wird gefördert, um persönliche Ziele zu setzen.
  • Mehr als 4000 Teilnehmer haben an dem Programm teilgenommen; Studien zeigen langfristige Erfolge beim Abnehmen.

Ernährungstipps zur Krebsprävention

  • Eine ungesunde Ernährung fördert Übergewicht; verarbeitetes Fleisch erhöht nachweislich das Risiko für Darmkrebs. Empfohlen wird eine pflanzenbasierte Ernährung mit wenig Zucker.

Kaffee und Krebsrisiko

  • Die Internationale Agentur für Krebsforschung klassifiziert Stoffe in Gruppen. Kaffee gehört zur Gruppe 3, was bedeutet, dass sein Risiko aufgrund unzureichender Beweise nicht bewertet werden kann.

Wichtige Lebensmittelwahl

  • Salate, Gemüse und Vollkornprodukte sind gesund; verarbeitetes Fleisch sollte vermieden werden. Es gibt einen Anstieg von Darmkrebsfällen bei jungen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren.

Symptome ernst nehmen

  • Veränderungen im Stuhl oder Schmerzen sollten ärztlich abgeklärt werden, da sie auf ernsthafte Gesundheitsprobleme hinweisen können.
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Was wäre, wenn #Bewegung, #Ernährung und #Gewichtsreduktion darüber entscheiden, ob #Krebs überhaupt entsteht? Immer mehr Studien zeigen: Unser #Lebensstil ist einer der stärksten Hebel in der #Krebsprävention. An der Sporthochschule Köln untersucht die Wissenschaftlerin Nadira Gunasekara vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, wie Krafttraining bei gesunden Frauen das Brustkrebsrisiko senken kann. Im Labor wird sichtbar, was beim Training im Körper passiert: Muskeln schütten sogenannte Myokine aus – Botenstoffe, die das Wachstum von Krebszellen bremsen können. Doch Prävention beginnt nicht erst in der Forschung, sondern im Alltag. Beim Projekt „Fußballfans im Training“ (FFIT) der Deutschen Krebshilfe trainieren Fans gemeinsam mit Bundesliga-Vereinen, um fitter zu werden, Gewicht zu verlieren und ihre Ernährung umzustellen – mit dem Ziel, ihr Krebsrisiko zu senken. Präventionsmedizinerin Ursula Will vom DKFZ in Heidelberg erklärt, welche Ernährung den Körper schützt, warum Übergewicht ein zentraler Risikofaktor für Krebs ist und wie kleine Entscheidungen im Alltag große Wirkung entfalten können. Bewegung, Muskelkraft, gesunde Ernährung und ein stabiles Körpergewicht wirken zusammen wie ein Schutzschild – und jeder kann es aktivieren. NANO – das Wissenschaftsmagazin auf 3sat Mehr NANO unter: kurz.zdf.de/3nano/ Mehr Folgen aus der NANO-Anti-Krebs-Hacks-Reihe: https://kurz.zdf.de/2OY/