Monsun einfach erklärt - Wetterphänomene 3
Wie entsteht der Monsunregen?
Einführung in den Monsun
- Der Vortrag erklärt, wie der Monsunregen entsteht und verweist auf ein vorhergehendes Video über Passatwinde und die innertropische Konvergenzzone zur besseren Vorbereitung.
Sommermonsun: Entstehung und Auswirkungen
- Im Juli steht die Sonne am nördlichen Wendekreis, was die innertropische Konvergenzzone (ITCZ) nach Norden verschiebt. Diese Verschiebung führt zu einer starken Erwärmung der Luft über Asien und bildet eine Tiefdruckrinne.
- Die ITCZ im Norden wird von einem Hochdruckgebiet im Süden begleitet. Winde wehen vom Hochdruck zum Tiefdruck, was den Südostpassat erzeugt, der durch die Corioliskraft nach links abgelenkt wird.
- Wenn der Südostpassat den Äquator überschreitet, wird er durch die Corioliskraft nach rechts abgelenkt und heißt dann Südwestmonsun. Dieser Wind bringt warme, feuchte Luft aus dem Indischen Ozean in Richtung Indien.
- Der Südwestmonsun kann große Mengen Wasser transportieren, was zu intensiven Regenfällen führt, insbesondere in der Nähe des Himalayas. Dort stauen sich die regenhaltigen Wolken und führen zu heftigen Niederschlägen.
- In einigen Regionen am Himalaya kann der jährliche Niederschlag über 10.000 Liter pro Quadratmeter betragen; fast die Hälfte davon fällt im Juni und Juli.
Wintermonsun: Veränderungen und Effekte
- Im Winter verschiebt sich die ITCZ nach Süden; es entsteht ein Hochdruckgebiet über Nordasien. Dies führt zum Nordostmonsun, der trockene Luft mit sich bringt.
- Der Nordostmonsun hat wenig Feuchtigkeit, da er beim Überqueren des Himalayas an Höhe verliert und nur vereinzelte Regenwolken abregnen lässt.
- Im Winter herrscht in Indien eine Trockenzeit aufgrund des warmen und trockenen Winds des Nordostmonsuns.
Zusammenfassung wichtiger Punkte
- Der Südwestmonsun ist entscheidend für den Monsunregen im Sommer; seine Entstehung hängt von der Verschiebung der ITCZ ab.