Stiftung in Liechtenstein: Errichtung und Aufbau von Verwaltungsstrukturen im Sinne des Stifters

Stiftung in Liechtenstein: Errichtung und Aufbau von Verwaltungsstrukturen im Sinne des Stifters

Einführung in das Thema Stiftungsmanagement in Liechtenstein

Abschnittsübersicht: In diesem Video wird mit Professor Doktor Dr. Gierhake über das Thema Stiftungsmanagement in Liechtenstein gesprochen. Es werden die verschiedenen Arten von Stiftungen und deren Bedeutung für vermögende Privatpersonen und Unternehmer diskutiert.

Was ist eine Stiftung?

  • Eine Stiftung ist eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit.
  • Im Gegensatz zu anderen Unternehmenstypen hat eine Stiftung keine Anteilseigner.
  • Eine Stiftung kann interessant sein für vermögende Privatpersonen oder Unternehmer mit einem liquiden Vermögen von etwa einer Million Euro oder mehr.
  • Die Verwaltungskosten der Stiftung können jedoch ein Mindestvermögen erfordern, um den Aufwand zu rechtfertigen.

Unterschied zwischen gemeinnütziger und privater Stiftung

  • Gemeinnützige Stiftungen haben den Zweck, gemeinnützige Projekte zu unterstützen, während private Stiftungen die Erträge dem Gründer und dessen Familienmitgliedern zugutekommen lassen.
  • In Liechtenstein gibt es nicht so eine starke Trennung zwischen gemeinnützigen und privaten Stiftungen wie in Deutschland.

Typische Stifter und Vermögensklassen

  • Eine Stiftung ist nicht nur für Multimilliardäre geeignet, sondern auch für vermögende Privatpersonen oder Unternehmer mit einem gewissen Vermögen.
  • Die größte gemeinnützige Stiftung der Welt ist die Bill & Melinda Gates Stiftung aus den USA.
  • In Deutschland gibt es viele bedeutende Unternehmerpersönlichkeiten, die gemeinnützige Stiftungen gegründet haben.
  • Liechtensteinische Stiftungen werden von verschiedenen Vermögensklassen genutzt.

Zusammenfassung

  • Eine Stiftung ist eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit und ohne Anteilseigner.
  • Sie kann sowohl gemeinnützig als auch privat sein, wobei in Liechtenstein die Unterscheidung nicht so stark ist wie in Deutschland.
  • Eine Stiftung kann für vermögende Privatpersonen oder Unternehmer mit einem gewissen Vermögen interessant sein.
  • Die größte gemeinnützige Stiftung der Welt ist die Bill & Melinda Gates Stiftung.

Stiftungen in Deutschland

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird über die Art der Stiftungen in Deutschland gesprochen und warum sie hauptsächlich privat nützlich sind.

Arten von Stiftungen in Deutschland

  • 95 Prozent der Stiftungen in Deutschland sind privat nützliche Stiftungen, die von Familien oder Privatpersonen gegründet werden.
  • Nur 15 Prozent der Stiftungen haben einen gemeinnützigen Zweck.
  • Die Attraktivität des Geschäftsmodells ist ein Grund dafür, dass viele Stiftungen privat nützlich sind.

Gemeinnützigkeit bei Privatstiftungen

Abschnittsübersicht: Hier wird erläutert, dass obwohl die meisten Privatstiftungen privat nützlich sind, sie dennoch oft einen gemeinnützigen Zweck verfolgen.

Gemeinnützigkeit bei Privatstiftungen

  • Die meisten Privatstiftungen haben einen gemeinnützigen Zweck.
  • Dies bedeutet, dass das Vermögen auch für gemeinnützige Projekte verwendet werden kann, wenn es nicht mehr für die Versorgung der Familie benötigt wird.
  • Fast alle Stiftungen in Deutschland sind formal Familienstiftungen mit einer gemeinnützigen Komponente.

Steuerliche Besonderheiten von Privat- und Gemeinnützigkeit

Abschnittsübersicht: Hier wird auf die steuerlichen Unterschiede zwischen privaten und gemeinnützigen Stiftungen eingegangen.

Steuerliche Unterschiede

  • In Deutschland unterliegen nicht steuerbefreite Familienstiftungen der normalen Körperschaftsteuer.
  • Der Steuersatz beträgt aktuell 12 Prozent in Liechtenstein, während er in Deutschland bei 15 Prozent liegt.
  • In Liechtenstein dürfen Stiftungen keine gewerblichen Tätigkeiten ausüben, sondern gründen Tochtergesellschaften für diese Zwecke.

Gewerbesteuer in Liechtenstein

Abschnittsübersicht: Hier wird erklärt, dass Stiftungen in Liechtenstein keine gewerblichen Tätigkeiten ausüben dürfen und daher die Gewerbesteuer keine große Rolle spielt.

Gewerbesteuer in Liechtenstein

  • Stiftungen in Liechtenstein dürfen keine gewerblichen Tätigkeiten ausüben.
  • Es besteht die Möglichkeit, Tochtergesellschaften zu gründen, die dann vor Ort ihre gewerblichen Tätigkeiten ausführen und entsprechend besteuert werden.

Asset-Bereiche von Stiftungen

Abschnittsübersicht: Hier wird erläutert, welche Asset-Bereiche typischerweise von Stiftungen abgedeckt werden.

Asset-Bereiche von Stiftungen

  • Typische Asset-Bereiche von Stiftungen sind Bankanlagen, Immobilien und Unternehmensbeteiligungen.
  • Die Schwerpunkte können je nach individueller Situation variieren.
  • Oft haben Stifter sowohl Bankanlagen als auch Unternehmensbeteiligungen sowie einen Immobilienbestand.

Steuerliche Aspekte in Liechtenstein

Abschnittsübersicht: Hier wird auf die steuerlichen Aspekte von Stiftungen in Liechtenstein eingegangen.

Steuerliche Aspekte

  • In Liechtenstein beträgt der Steuersatz für Gewinne 12,5 Prozent.
  • Liechtenstein hat ein territoriales Steuersystem, das bedeutet, dass nur das im Land erzielte Einkommen besteuert wird.
  • Das liechtensteinische Steuerrecht ist mit dem deutschen Körperschaftsteuerregime vergleichbar.

Liechtensteinisches Steuerrecht im Einklang mit steuerrechtlichen Harmonisierungsvorgaben

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird erläutert, dass das liechtensteinische Steuerrecht den steuerrechtlichen Harmonisierungsvorgaben entspricht und dies schriftlich bestätigt wurde. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Steuerlast erheblich reduziert werden kann.

Besonderheiten des liechtensteinischen Stiftungsrechts

  • Das liechtensteinische Stiftungsrecht besteht seit 1926 und wurde 2008 reformiert, um den aktuellen EU-Rechtsstandards zu entsprechen.
  • Kritikpunkte am liechtensteinischen Stiftungsrecht wurden weitgehend beseitigt, um es an die üblichen Standards anzupassen.
  • Liechtensteinische Stiftungen bieten dem Kunden des Finanzplatzes eine hohe Autonomie und viele Freiheitsgrade im Vergleich zu anderen Rechtsformen.
  • Die Gründung einer liechtensteinischen Stiftung erfolgt in der Regel in Zusammenarbeit mit einem Treuhänder vor Ort und wird dann nur noch in Liechtenstein hinterlegt.
  • Im Gegensatz dazu ist die Gründung einer deutschen Stiftung ein langwieriger Prozess mit verschiedenen Behörden und Anforderungen.

Errichtung und Anerkennung einer liechtensteinischen Stiftung

  • Eine liechtensteinische Stiftung kann relativ einfach durch Zusammenarbeit mit einem Treuhänder vor Ort errichtet werden.
  • Die eigentliche Errichtung der Stiftung erfolgt durch Unterzeichnung des Stiftungsgeschäfts durch den Stifter.
  • Die Urkunde der Stiftung wird beim Gericht hinterlegt und die Errichtung wird durch eine Hinterlegungsbescheinigung dokumentiert.
  • Deutsche Stifter müssen eine Schenkungsteuererklärung in Deutschland abgeben, in der alle Unterlagen zur Stiftung offengelegt werden.
  • Das deutsche Finanzamt wird von Anfang an über die Gründung der liechtensteinischen Stiftung informiert.

Steuerliche Aspekte bei der Gründung einer liechtensteinischen Stiftung

  • Bei der Gründung einer liechtensteinischen Stiftung gibt es kein Mindestkapital, jedoch gelten bestimmte Freibeträge für die Schenkungssteuer.
  • Die Schenkungssteuererklärung wird vom deutschen Steuerberater erstellt und die entsprechenden Beträge angegeben.
  • Die liechtensteinische Stiftung wird in Deutschland angemeldet und versteuert, wodurch ein rechtlicher Rahmen geschaffen wird.

Schenkungs- und Erbschaftssteuer bei liechtensteinischen Stiftungen

  • Die Schenkungs- und Erbschaftssteuer entstehen im Land des Schenkers bzw. des Begünstigten.
  • In Liechtenstein fällt nur einmalig Schenkungssteuer an, unabhängig davon, ob es sich um eine nationale oder internationale Transaktion handelt.

Zusammenfassende Bemerkungen

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt werden abschließende Bemerkungen zur Gründung einer liechtensteinischen Stiftung gemacht.

  • Durch die Gründung einer liechtensteinischen Stiftung schafft man einen rechtlichen Rahmen für Vermögensnachfolgefragen und Vermögensmanagement.
  • Die liechtensteinische Stiftung kann als institutionelles Familienmitglied im Ausland betrachtet werden, das dem Stifter zur Treue verpflichtet ist.
  • Es wird betont, dass die Gründung einer liechtensteinischen Stiftung eine Möglichkeit bietet, vermögensbezogene Fragen zu diskutieren und zu planen.

Schenkungssteuer und Steuervorteile von liechtensteinischen Stiftungen

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird über die Schenkungssteuer und die steuerlichen Vorteile von liechtensteinischen Stiftungen gesprochen.

Schenkungssteuer in Deutschland und Liechtenstein

  • In Deutschland werden Vermögenswerte wie Immobilien von beschränkt steuerpflichtigen Körperschaften besteuert.
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung in Deutschland werden ebenfalls besteuert.
  • In Liechtenstein gibt es keine Schenkungssteuer, sondern eine Mindeststeuer von 1800 Schweizer Franken, die jährlich zu bezahlen ist.

Berechnung der Schenkungssteuer

  • Bei einer Schenkung von 30.000 Euro mit einem Freibetrag von 20.000 Euro müssten normalerweise nur 10.000 Euro mit 30 Prozent besteuert werden.
  • Allerdings beträgt die tatsächliche Steuersumme nicht 3000 Euro, sondern 3900 Euro.
  • Dies liegt daran, dass bei einer Schenkung von 30.000 Euro zunächst der Freibetrag abgezogen wird und auf den verbleibenden Betrag (hier: 10.000 Euro) die Steuersatz angewendet wird.

Wahl einer liechtensteinischen Stiftung

  • Eine liechtensteinische Stiftung kann attraktiver sein als eine deutsche Stiftung aufgrund der reduzierten Steuern.
  • Die Privatautonomie spielt in Liechtenstein eine große Rolle im Vergleich zu Deutschland.
  • Deutsche Familienstiftungen unterliegen einer lokalen Stiftungsaufsicht, die bei Änderungen der Satzung oder Reglemente zustimmen muss.
  • Dies kann für Unternehmer unattraktiv sein, da sie auf den Goodwill der Behörde angewiesen sind.
  • In Liechtenstein ist die Einbindung der liechtensteinischen Stiftungsaufsicht optional und nur für gemeinnützige Stiftungen verpflichtend.
  • Eine gute Foundation Governance ist wichtig, um das Familienvermögen zu schützen und eine vernünftige Überwachung der Stiftungsaktivitäten sicherzustellen.

Vorteile einer liechtensteinischen Stiftung

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt werden weitere Vorteile einer liechtensteinischen Stiftung erläutert.

Privatautonomie in Liechtenstein

  • Die Privatautonomie spielt in Liechtenstein eine große Rolle und ermöglicht es dem Stifter, die Organisation seiner privaten Stiftung selbst zu bestimmen.
  • Im Gegensatz dazu haben deutsche Familienstiftungen eine relativ hohe lokale Stiftungsaufsicht, die bei Änderungen zustimmen muss.

Bedeutung der Foundation Governance

  • Bei einer liechtensteinischen Stiftung sollte darauf geachtet werden, dass die Foundation Governance gut geregelt ist.
  • Es wird empfohlen, einen geschäftsführenden Vorstand und einen Aufsichtsrat einzusetzen, um eine vernünftige Überwachung der Aktivitäten sicherzustellen.
  • Da eine Stiftung keine Eigentümer hat, fehlt das Korrektiv eines Gesellschafters.
  • Eine gute Foundation Governance gewährleistet eine angemessene Verantwortung und Kontrolle innerhalb der Stiftung.

Zusammenfassung

In diesem Abschnitt wurde über die Schenkungssteuer und die steuerlichen Vorteile von liechtensteinischen Stiftungen gesprochen. Es wurde erläutert, wie die Schenkungssteuer in Deutschland und Liechtenstein berechnet wird. Zudem wurden die Vorteile einer liechtensteinischen Stiftung hervorgehoben, darunter die Privatautonomie und die Bedeutung einer guten Foundation Governance.

Wichtigkeit der Anerkennung aus deutscher Sicht

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird die Bedeutung der Anerkennung von Stiftungen aus deutscher Sicht erläutert.

Bedeutung der Asset Protection

  • Viele Mandanten gründen deutsche Stiftungen, um Vermögen aus der privaten Sphäre auf eine juristische Person zu übertragen.
  • Dies dient dazu, Haftungsprobleme im Falle einer Insolvenz oder anderer rechtlicher Probleme zu vermeiden.
  • Einige Unternehmer möchten einen Teil ihres Vermögens auf eine deutsche Stiftung übertragen, um Haftungsrisiken zu minimieren.

Risiken und Maßnahmen

  • Es gibt verschiedene Risiken wie politische Enteignungen, unternehmerische Haftungsrisiken und familiäre Verpflichtungen.
  • Um diese Risiken zu minimieren, kann es sinnvoll sein, Vermögen auf mehrere juristische Personen in verschiedenen Ländern zu verteilen.
  • Die Gründung einer liechtensteinischen Stiftung kann dabei helfen, Vermögen außerhalb Deutschlands abzusichern.

Verschiedene Risikobereiche für Unternehmer

Abschnittsübersicht: Hier werden verschiedene Risikobereiche für Unternehmer diskutiert.

Unternehmerische Haftungsrisiken

  • Als Einzelunternehmer haftet man persönlich für geschäftliche Verbindlichkeiten.
  • Auch bei Personengesellschaften wie OHG oder KG besteht das Risiko einer Durchgriffshaftung.
  • Unternehmer können Vermögen auf eine Stiftung übertragen, um sich vor Haftungsrisiken zu schützen.

Familiäre Risiken

  • Bei Erbschaften oder Pflichtteilsverpflichtungen können familiäre Risiken entstehen.
  • Durch die Übertragung von Vermögen auf eine Stiftung kann man diese Risiken minimieren.

Steuerliche Risiken

  • Steuernachzahlungen oder vergessene Steuerzahlungen können zu steuerlichen Problemen führen.
  • Die Gründung einer Stiftung kann helfen, solche Risiken im Voraus abzusichern.

Begehrlichkeiten und Schutz des Vermögens durch Stiftungen

Abschnittsübersicht: Hier wird erläutert, wie Stiftungen dazu dienen können, das Vermögen vor verschiedenen Begehrlichkeiten zu schützen.

Unterschiedliche Begehrlichkeiten

  • Unternehmerische Haftungsrisiken, familiäre Situationen und steuerliche Änderungsrisiken können Begehrlichkeiten auf das Vermögen auslösen.
  • Diese Begehrlichkeiten richten sich immer auf das Eigentum bzw. Vermögen selbst.

Die Rolle der Stiftung als Schutzmechanismus

  • Eine Stiftung ist die einzige Rechtsform, bei der das Eigentum an den Vermögenswerten der Stiftung zugeordnet werden kann.
  • Durch die Gründung einer liechtensteinischen Stiftung kann ein neues Element in den Familienverbund eingeführt werden, um das Vermögen zu schützen.

Übertragung von Vermögenswerten auf eine Stiftung

Abschnittsübersicht: Hier wird erläutert, wie Vermögenswerte auf eine Stiftung übertragen werden können.

Schenkungen an die Stiftung

  • Vermögenswerte können durch Schenkungen an die Stiftung übertragen werden.
  • Es gibt Anfechtungsfristen für Schenkungen in Deutschland, die im Ausland verkürzt werden können.

Rechtsgrundlage für die Übertragung

  • Die Rechtsgrundlage für die Übertragung hängt davon ab, welches Recht bei der Gründung der liechtensteinischen Stiftung vereinbart wurde.
  • In der Regel gilt das liechtensteinische Recht, was zu verkürzten Anfechtungsfristen führen kann.

Änderung des Charakters des Vermögens

Abschnittsübersicht: Hier wird erläutert, wie der Charakter des Vermögens geändert werden kann, um es vor Risiken zu schützen.

Asset Protection durch Änderung des Charakters des Vermögens

  • Wenn bestimmte Vermögenswerte nicht als Schenkungen übertragen werden können, kann ihr Charakter geändert werden.
  • Dies ermöglicht es, den Schutz des Vermögens durch die Stiftung zu gewährleisten.

Diese Zusammenfassungen geben einen Überblick über die wichtigsten Punkte und Erkenntnisse aus dem Transkript.

Schutz des Vermögens

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird erläutert, wie das Vermögen geschützt werden kann und warum viele Menschen dies attraktiv finden.

Schutz des Vermögens

  • Das Vermögen sollte sofort in einer Stiftung platziert werden, da es bei einer Pfändung als erstes gepfändet wird.
  • Die Attraktivität liegt darin, dass die Unternehmensbeteiligung, die über Jahrzehnte aufgebaut wurde, kein Interesse mehr weckt.
  • Es geht darum, den Charakter des Vermögens zu ändern und beispielsweise Bankvermögen in Form eines Darlehens an die Stiftung zu übertragen.
  • Eine längere Laufzeit und Kündigungsfristen machen es weniger attraktiv für Gläubiger und Behörden.
  • Durch diese Maßnahmen können Schenkungssteuer und Erbschaftssteuer vermieden werden.

Darlehensvertrag mit der Stiftung

Abschnittsübersicht: Hier wird erklärt, wie ein Darlehensvertrag mit der Stiftung gestaltet werden kann.

Darlehensvertrag mit der Stiftung

  • Anstatt das Bankdepot zu verschenken oder im Erbfall zu übertragen, kann die Stiftung das Bankdepot kaufen.
  • Der Stifter gewährt der Stiftung ein Darlehen in Höhe des Wertes des Bankdepots.
  • Der Darlehensvertrag kann marktüblich mit Zinsen und Tilgungen gestaltet werden.
  • Zusätzlich können liechtensteinische Asset Protection-Möglichkeiten genutzt werden.
  • Eine Darlehensrückzahlung ist steuerfrei, während Gewinnausschüttungen aus einer GmbH steuerpflichtig sind.

Vorteile der Darlehensrückzahlung

Abschnittsübersicht: Hier werden die steuerlichen Vorteile einer Darlehensrückzahlung erläutert.

Vorteile der Darlehensrückzahlung

  • Eine Darlehensrückzahlung in Höhe von einer Million ist steuerfrei.
  • Durch die Rückzahlung des Darlehens kann das Erbschaftsteuersubstrat verringert werden.
  • Vermögen, das der Stiftung zugewachsen ist, unterliegt nicht mehr der Erbschaftsteuer.
  • Ein Vermögen in Deutschland unterliegt der Ersatzsteuer, wenn es einer deutschen Stiftung zugeordnet wird. Bei einer liechtensteinischen Stiftung entfällt diese Steuer.

Wachstum des Vermögens durch die Stiftung

Abschnittsübersicht: Hier wird erklärt, wie das Vermögen durch eine Stiftung weiter wachsen kann.

Wachstum des Vermögens durch die Stiftung

  • Unternehmensbeteiligungen haben typischerweise eine höhere Rendite als Darlehenszinsen.
  • Das Vermögen auf Ebene der Stiftung thesauriert sich über die Zeit und wächst weiter an.
  • Wenn der Stifter verstirbt, unterliegen noch bestehende Darlehensrückzahlungsansprüche der Erbschaftsteuer.
  • Die Vermögenswerte, die der Stiftung zugewachsen sind, sind jedoch nicht mehr steuerpflichtig.

Ersatzsteuer bei deutschen und liechtensteinischen Stiftungen

Abschnittsübersicht: Hier wird auf die Ersatzsteuer bei deutschen und liechtensteinischen Stiftungen eingegangen.

Ersatzsteuer bei deutschen und liechtensteinischen Stiftungen

  • Ein Vermögen in Deutschland unterliegt der Ersatzsteuer, wenn es einer deutschen Stiftung zugeordnet wird.
  • Bei einer liechtensteinischen Stiftung entfällt diese Steuer sowohl für das liechtensteinische Vermögen als auch für das deutsche Vermögen.

Steuerliche Vorteile einer Stiftung

Absatz der Schenkungsteuer: Bei der Übertragung auf eine Stiftung entfällt die Schenkungsteuer. Es muss sich jedoch weiterhin um Erbschafts- und Ertragsteuern gekümmert werden.

Beschränkte Steuerpflicht: Nach dem Übergang auf die Stiftung ist man in Deutschland nur noch beschränkt steuerpflichtig und zahlt nur noch Steuern aus deutschen Quellen.

Exit Tax: Beim Übergang auf die Stiftung wird eine Exit Tax gezahlt. Zukünftige Wertsteigerungen können dann steuerfrei sein.

Ertragsteuern: Bei Veräußerungen von Vermögenswerten müssen eventuelle Wertsteigerungen versteuert werden. In der liechtensteinischen Stiftung können zukünftige Wertsteigerungen möglicherweise komplett steuerfrei sein.

Kontrolle über die Stiftung

Die Person, die die Stiftung errichtet, darf keine Kontrolle über sie haben. Die genaue Umsetzung dieser Regel kann in einem separaten Video mit einem spezialisierten Anwalt für Stiftungsgründungen erläutert werden.

Gründen einer liechtensteinischen Stiftung

Eine liechtensteinische Stiftung muss ähnlich wie eine deutsche Familienstiftung gegründet werden, damit sie in Deutschland anerkannt wird. Ein wesentliches Merkmal einer deutschen Familienstiftung im Vergleich zu anderen Ländern ist die Unwiderruflichkeit.

Seriosität von liechtensteinischen Stiftungen

Früher wurden liechtensteinische Stiftungen oft mit Steuerhinterziehung in Verbindung gebracht. Durch politische Änderungen und die sogenannte "Liechtenstein-Erklärung" des Fürsten hat sich das Bild jedoch gewandelt. Liechtensteinische Familienstiftungen sind nun ein seriöses Instrument für vermögende Personen.

Die Weissgeldstrategie in Liechtenstein

Die Weissgeldstrategie wurde 2009 durch die Liechtensteiner Monarchie beschlossen und trug zur Seriosität der liechtensteinischen Stiftungen bei. Frühere liechtensteinische Stiftungen waren widerruflich, während heutige Stiftungen unwiderruflich sind und somit einen seriösen Charakter haben.

Zusammenarbeit mit internationalen Steueraustausch

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt spricht der Sprecher über die Zusammenarbeit Liechtensteins mit dem internationalen Steueraustausch und den automatischen Informationsaustausch von Bankkonten nach Deutschland.

Zusammenarbeit mit internationalem Steueraustausch

  • Liechtenstein ist heute ein Musterschüler in Bezug auf die Zusammenarbeit mit dem internationalen Steueraustausch.
  • Es gibt einen automatischen Informationsaustausch, bei dem Bankkonten automatisch an Deutschland gemeldet werden.

Gründung einer Firma in Liechtenstein

Abschnittsübersicht: Der Sprecher erzählt von seiner Entscheidung, sich 2012 selbstständig zu machen und eine Firma in Liechtenstein zu gründen.

Gründung einer Firma in Liechtenstein

  • Der Sprecher hat sich 2012 selbstständig gemacht und eine Firma gegründet.
  • Er betrachtet Liechtenstein als seriösen Finanzplatz für Gestaltungs-Jurisdiktionen.

Individuelle Betreuung der Kunden

Abschnittsübersicht: Der Sprecher betont die Bedeutung des persönlichen Kontakts zu den Stiftern, Familien und Vermögenswerten sowie den Anspruch, jeden Kunden individuell zu betreuen.

Individuelle Betreuung der Kunden

  • Es ist wichtig, den persönlichen Kontakt zu Stiftern, Familien und Vermögenswerten ernst zu nehmen.
  • Das Unternehmen strebt an, jeden Kunden individuell zu betreuen und die Stiftungsurkunden auf die Bedürfnisse der Familie abzustimmen.

Besonderheiten bei der Stiftungs-Konzeption

Abschnittsübersicht: Der Sprecher erklärt, dass es wichtig ist, die Besonderheiten der Familien bei der Stiftungs-Konzeption zu berücksichtigen und dass sie kein Massengeschäft betreiben möchten.

Besonderheiten bei der Stiftungs-Konzeption

  • Jeder Kunde hat unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie mit dem Familienvermögen umgegangen werden soll.
  • Das Unternehmen legt Wert darauf, jeden Kunden individuell zu betreuen und die Stiftungsurkunden entsprechend anzupassen.

Unterschiedliche Familienstrukturen

Abschnittsübersicht: Der Sprecher erwähnt den Unterschied zwischen unverheirateten Personen ohne Kinder und dynastisch organisierten Familien mit vielen Kindern in Bezug auf den Umgang mit dem Familienvermögen.

Unterschiedliche Familienstrukturen

  • Es gibt verschiedene Vorstellungen darüber, wie das Familienvermögen verwaltet werden soll.
  • Die Konzeption einer Stiftung muss diese Unterschiede berücksichtigen und individuelle Feinarbeit leisten.

Persönlicher Kontakt und Zeitinvestition

Abschnittsübersicht: Der Sprecher betont erneut den persönlichen Kontakt zu den Kunden und die Zeit, die für eine ausführliche Betreuung jedes Einzelfalls aufgewendet wird.

Persönlicher Kontakt und Zeitinvestition

  • Das Unternehmen legt Wert auf den persönlichen Kontakt zu Stiftern, Familien und Vermögenswerten.
  • Jeder Fall erfordert eine ausführliche Beschäftigung und individuelle Feinarbeit.
  • Die Betreuung der Kunden erfordert Kraft und Zeit.

Struktur einer Stiftung in Liechtenstein

Abschnittsübersicht: Der Sprecher erklärt die Struktur einer Stiftung in Liechtenstein im Vergleich zu deutschen Familienstiftungen.

Struktur einer Stiftung in Liechtenstein

  • In Deutschland ist es üblich, dass der Unternehmer selbst Vorstand der Familienstiftung wird.
  • In Liechtenstein gibt es eine andere Struktur mit einem Vorstand und einem Aufsichtsrat.
  • Diese Struktur ermöglicht eine bessere Kontrolle und Stabilität.

Problem bei deutschen Familienstiftungen

Abschnittsübersicht: Der Sprecher erklärt, dass deutsche Familienstiftungen das eigentliche Problem nicht lösen, was passiert, wenn der Stifter ausfällt.

Problem bei deutschen Familienstiftungen

  • Bei deutschen Familienstiftungen ist das eigentliche Problem nicht gelöst, was passiert, wenn der Stifter ausfällt.
  • Wenn ein Unternehmer als alleiniger Vorstand agiert, bleibt die Frage offen, was passiert, wenn dieser Person etwas zustößt.

Vorteile einer Stiftung in Liechtenstein

Abschnittsübersicht: Der Sprecher erklärt, dass eine Stiftung in Liechtenstein stabiler ist und bessere Mechanismen bietet, um das Familienvermögen zu schützen.

Vorteile einer Stiftung in Liechtenstein

  • In Liechtenstein wird von Anfang an berücksichtigt, was passiert, wenn der Stifter ausfällt.
  • Eine bewährte Methode besteht darin, die Stifter "probe sterben" zu lassen und gemeinsam mit ihnen zu überlegen, was passieren würde.
  • Das Ziel ist es, ein Familienvermögen nachhaltig aufzubauen und sicherzustellen, dass es auch ohne den Stifter stabil bleibt.

Struktur einer Stiftung in Deutschland und Liechtenstein

Abschnittsübersicht: Der Sprecher vergleicht die Struktur einer deutschen Familienstiftung mit der einer liechtensteinischen Stiftung.

Struktur einer Stiftung in Deutschland und Liechtenstein

  • In Deutschland gibt es nur ein Organ - den Vorstand - für die Geschäftsführung der Familienstiftung.
  • In Liechtenstein gibt es zwei Organe - einen Vorstand und einen Aufsichtsrat -, ähnlich wie bei deutschen Publikumsaktiengesellschaften wie Siemens AG.

Aufbau einer Stiftung mit Kontrollmechanismen

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird besprochen, wie man in einer liechtensteinischen Stiftung eine Geschäftsführung und einen Aufsichtsrat etablieren kann, um die Kontrolle auszuüben. Es wird betont, dass eine Stiftung ein Instrument ist, das sorgfältig geplant werden muss und dass Fehler schwer oder gar nicht korrigierbar sein können.

Etablierung von Kontrollmechanismen in einer Stiftung

  • Eine Stiftung sollte nicht überstürzt errichtet und wieder abgestellt werden.
  • Die Flexibilität des liechtensteinischen Gesellschaftsrechts ermöglicht es, die Stiftungsstruktur schrittweise anzupassen.
  • Zu Beginn kann eine Platzhalter-Stiftung mit einem vorläufigen Aufsichtsrat gegründet werden.
  • Der Stifter behält das Recht, den Aufsichtsrat später durch geeignete Mitglieder zu ersetzen.
  • Die Module der Stiftung können nach und nach entwickelt werden, z.B. Immobilienmodule oder unternehmerische Beteiligungsmodelle.

Wichtigkeit von Kontinuität und Amtszeiten

  • Um die Anerkennung der Stiftung zu gewährleisten, ist eine gewisse Kontinuität im Vorstand erforderlich.
  • Typischerweise gibt es festgelegte Amtszeiten für Vorstandsmitglieder.
  • Am Ende jeder Amtszeit entscheidet der Aufsichtsrat über die Verlängerung der Vorstandsperiode.

Vorteile eines flexiblen Stiftungsvehikels

  • Ein flexibles Stiftungsvehikel ermöglicht es dem Stifter, Vertrauenspersonen einzubringen und gleichzeitig vor Ort einen vernünftigen Job zu machen.
  • Der Stifter hat von Anfang an die Sicherheit, dass sein Vermögen nicht auf ewig einer Organisation oder Trägern anvertraut wird.

Klärung der Fragen rund um die Stiftung

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird betont, dass die Klärung aller Fragen im Zusammenhang mit einer Stiftung Zeit braucht. Es wird erwähnt, dass eine fundierte Überlegung erforderlich ist und dass man keine großen Fehler machen darf. Die Flexibilität des liechtensteinischen Gesellschaftsrechts wird genutzt, um schrittweise Module zur Stiftung hinzuzufügen.

Zeitlicher Aufwand für die Klärung von Fragen

  • Die Klärung aller Fragen im Zusammenhang mit einer Stiftung kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
  • Eine fundierte Überlegung und Berücksichtigung der deutschen steuerrechtlichen Vorschriften sind wichtig.
  • Früher wurden alle möglichen Besonderheiten in der Satzung und Dokumentation berücksichtigt, was zu langwierigen Prozessen führte.
  • Heutzutage nutzt man die Flexibilität des liechtensteinischen Gesellschaftsrechts und gestaltet die Stiftungsunterlagen so flexibel wie möglich.

Schrittweise Entwicklung der Stiftungsstruktur

  • Zu Beginn werden nur diejenigen Dinge berücksichtigt, die aus deutscher steuerrechtlicher Perspektive wichtig sind.
  • Nach der Errichtung können schrittweise Module zur Stiftung hinzugefügt werden, je nach den Bedürfnissen des Stifters.
  • Beispielsweise können Immobilienmodule oder unternehmerische Beteiligungsmodelle nachträglich integriert werden.

Rolle des Teams während der Gründungsphase

  • Das Team übernimmt vorübergehend die Positionen im Vorstand, solange es vom Stifter gewünscht wird.
  • Es gibt eine gewisse Kontinuität im Vorstand, um die Anerkennung der Stiftung zu gewährleisten.

Gewährleistung von Kontinuität und Flexibilität in der Stiftung

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird betont, dass eine gewisse Kontinuität im Vorstand erforderlich ist, um die Anerkennung der Stiftung zu gewährleisten. Es wird erwähnt, dass bestimmte Mechanismen eingeführt wurden, um sicherzustellen, dass das Team seine Aufgaben gut erfüllt und für weitere Vorstandsperioden bestellt wird.

Gewährleistung von Kontinuität im Vorstand

  • Eine gewisse Kontinuität im Vorstand ist wichtig für die Anerkennung der Stiftung.
  • Typischerweise gibt es festgelegte Amtszeiten für Vorstandsmitglieder.
  • Der Aufsichtsrat entscheidet am Ende jeder Amtszeit über die Verlängerung der Vorstandsperiode.

Sicherheit und Flexibilität für den Stifter

  • Der Stifter hat von Anfang an die Sicherheit, dass sein Vermögen nicht auf ewig einer Organisation oder Trägern anvertraut wird.
  • Durch die Möglichkeit, das Team im Vorstand auszutauschen, wird Flexibilität gewährleistet.
  • Das Stiftungsvehikel ermöglicht es dem Stifter, Vertrauenspersonen einzubringen und gleichzeitig vor Ort einen vernünftigen Job zu machen.

Fazit: Kontrolle und Flexibilität in der Stiftung

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird zusammengefasst, dass eine sorgfältige Planung und Klärung aller Fragen im Zusammenhang mit einer Stiftung erforderlich ist. Die Flexibilität des liechtensteinischen Gesellschaftsrechts ermöglicht es, schrittweise Module zur Stiftung hinzuzufügen und den Einfluss des Stifters zu wahren.

Wichtigkeit einer fundierten Planung

  • Eine Stiftung erfordert eine sorgfältige Planung und Klärung aller Fragen.
  • Fehler können schwer oder gar nicht korrigierbar sein.
  • Die Flexibilität des liechtensteinischen Gesellschaftsrechts ermöglicht es, schrittweise Module zur Stiftung hinzuzufügen.

Kontrolle und Flexibilität in der Stiftungsstruktur

  • Durch die Etablierung von Kontrollmechanismen wie Geschäftsführung und Aufsichtsrat kann die Kontrolle in der Stiftung ausgeübt werden.
  • Die Flexibilität des liechtensteinischen Gesellschaftsrechts ermöglicht es dem Stifter, schrittweise Module zur Stiftungsstruktur hinzuzufügen.
  • Eine gewisse Kontinuität im Vorstand ist wichtig für die Anerkennung der Stiftung.

Sicherheit für den Stifter

  • Der Stifter hat von Anfang an die Sicherheit, dass sein Vermögen nicht auf ewig einer Organisation oder Trägern anvertraut wird.
  • Durch die Möglichkeit, das Team im Vorstand auszutauschen, wird Flexibilität gewährleistet.

Verwaltung des Stiftungsvermögens

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird erläutert, wie das Vermögen einer Stiftung verwaltet wird und welche Verantwortungen der Vorstand und der Aufsichtsrat haben.

Verwaltung des Vermögens

  • Eine Stiftung hat die Aufgabe, das Vermögen zu verwalten und gegebenenfalls Gewinne zu erzielen.
  • Im Gegensatz zu einem Unternehmen ist der Zweck einer Stiftung breiter gefasst und beinhaltet oft auch die Versorgung von Familienmitgliedern oder die Unterstützung gemeinnütziger Projekte.
  • Das Begünstigungsmanagement ist ein weiterer Aspekt bei der Verwaltung des Stiftungsvermögens. Es umfasst die Sicherstellung der finanziellen Absicherung von Familienmitgliedern oder anderen Begünstigten.

Rolle des Vorstands und des Aufsichtsrats

  • Der Vorstand und der Aufsichtsrat sind Organe einer Stiftung, ähnlich wie in einem Unternehmen.
  • Der Vorstand hat die Verpflichtung, den Stiftungszweck gemäß den rechtlichen Rahmenbedingungen zu erfüllen.
  • Bei der Besetzung des Aufsichtsrats wird empfohlen, eine Mischung aus Vertretern des Stifters selbst und externen Fachleuten einzusetzen.
  • Die Mitglieder des Aufsichtsrats sollten unabhängig sein und keine direkten Mitarbeiter des Stifters.

Vorteile einer Stiftung für langfristige Planung

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt werden die Vorteile einer Stiftung für langfristige und nachhaltige Planung erläutert.

Langfristige Planung mit einer Stiftung

  • Eine Stiftung ermöglicht es, langfristige Fragen und Ziele zu definieren, die über die eigene Lebensperspektive hinausgehen.
  • Durch eine sorgfältige Mischung aus Grundsatzfragen und variablen Anpassungen kann eine Stiftung nachhaltig und langfristig agieren.
  • Eine Stiftung bietet die Möglichkeit, Vermögen und Familienverhältnisse zu schützen und sicherzustellen, dass sie im Sinne des Stifters weitergeführt werden.

Die Rolle des Vorstands bei der Umsetzung des Stifterwillens

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird erläutert, wie der Vorstand einer Stiftung den Willen des Stifters umsetzt.

Verantwortlichkeiten des Vorstands

  • Der Vorstand hat die Aufgabe, den Willen des Stifters zu verstehen und das Vermögen entsprechend dessen Zielen zu verwalten.
  • Der Vorstand sieht sich als Lernender und Schüler des Stifters, um seine Intentionen besser zu verstehen.
  • Bei der Gründung einer Stiftung arbeitet der Vorstand eng mit dem Gründer zusammen, um die Satzung zu erstellen und das Fundament für die Umsetzung des Stifterwillens zu legen.

Zusammenarbeit mit dem Gründer bei der Gründung einer Stiftung

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die Zusammenarbeit mit dem Gründer bei der Gründung einer Stiftung abläuft.

Zusammenarbeit mit dem Gründer

  • Nach der Entscheidung zur Gründung einer Stiftung arbeitet der Vorstand eng mit dem Gründer und seiner Familie zusammen.
  • Gemeinsam werden die Satzung und die Struktur der Stiftung entwickelt.
  • Die Zusammenarbeit kann telefonisch, per Video oder persönlich stattfinden, je nach den Bedürfnissen und Präferenzen des Gründers.

Diese Notizen bieten einen Überblick über die wichtigsten Punkte des Transkripts. Sie können als Ausgangspunkt für eine detailliertere Studie dienen.

Stiftungsvorstandssitzung

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird über die jährliche Stiftungsvorstandssitzung gesprochen, bei der der Stifter und seine Aufsichtsratsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand berichtet über das vergangene Jahr in Bezug auf Vermögens- und Begünstigungslage.

Berichterstattung über das letzte Jahr

  • Der Vorstand berichtet über die Vermögenslage und Veränderungen im letzten Jahr.
  • Es werden Anforderungen von begünstigten Personen diskutiert und geprüft.
  • Gebühren, Einhaltung von Vereinbarungen und zukünftige Projekte werden ebenfalls besprochen.

Diskussion über Immobilien in der Stiftung

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird darüber gesprochen, wie Immobilien oder Beteiligungen in die Stiftung eingebracht werden können. Es wird auch erläutert, wie eine Übertragungsaktion begleitet werden kann.

Überführung von Immobilien in die Stiftung

  • Die Möglichkeit der Übertragung von Immobilien oder Beteiligungen in die Stiftung wird diskutiert.
  • Eine professionelle Begleitung durch einen Steuerberater ist empfohlen.
  • Es wird erörtert, ob ein Verkauf oder eine Schenkung vorteilhafter ist.
  • Die steuerlichen Aspekte gemäß dem Erbschaftsteuergesetz werden behandelt.

Informationsquellen zu liechtensteinischen Familienstiftungen

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt werden verschiedene Informationsquellen zu liechtensteinischen Familienstiftungen vorgestellt.

Empfohlene Bücher

  • Das Buch "Souverän Vermögen schützen" richtet sich an Unternehmer und vermögende Privatpersonen ab einer Million Euro.
  • Es wurde zusammen mit Gerd Kommer geschrieben und behandelt die Bewirtschaftung liquider Anlagen.
  • Ein weiteres Buch, eine rechtswissenschaftliche Dissertation, wird für Steuerberater und Rechtsanwälte empfohlen.
  • Beide Bücher bieten detaillierte Informationen zur Vermögensübertragung und Besteuerung.

Zusammenfassung

In der Stiftungsvorstandssitzung wird über das vergangene Jahr berichtet, einschließlich der Vermögenslage und Begünstigungslage. Die Möglichkeit der Überführung von Immobilien in die Stiftung wird diskutiert, wobei steuerliche Aspekte berücksichtigt werden sollten. Empfohlene Informationsquellen sind das Buch "Souverän Vermögen schützen" für Unternehmer und vermögende Privatpersonen sowie eine rechtswissenschaftliche Dissertation für Steuerberater und Rechtsanwälte.

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Neben Steuervorteilen sind Stiftungen in Liechtenstein auch aus vielen anderen Gründen attraktiv. Im Dialog mit Prof. Dr. Dr. Gierhake erörtert Christoph Juhn die Details zur Errichtung einer Stiftung in Liechtenstein und den steuerlichen Implikationen bei der Übertragung des Stiftungsvermögens. Vor allem aber liegt der Fokus des Gesprächs auf den Aufbau von unabhängigen Organen, die den Vorstellungen des Stifters zum Zweck der Stiftung Gestalt verleihen und in seinem Sinn bewahren. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ 0:00 Einleitung & Vorstellung 1:40 Eigenschaften der Stiftung und Ihrer Gründer 6:40 Steuerliche Besonderheiten 8:20 Asset-Bereiche einer Stiftung 9:40 Besteuerung der Gewinne 10:52 Rechtliche Besonderheiten 17:53 Vorteile der Liechtensteinischen Stiftung 21:21 Asset Protection 33:00 Liechtensteinische Stiftung in der Praxis 42:20 Stiftungsmanagement 54:00 Buchtipp: Souverän Vermögen schützen 55:45 Zusammenfassung & Kontakt ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Unser Blogbeitrag zur Stiftung in Liechtenstein: https://www.juhn.com/fachwissen/internationales-steuerrecht/stiftung-liechtenstein-vorteile/ ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Ihr Direktkontakt: Telefon: +49 221 999 832-01 E-Mail: Mail@Juhn.com ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Prof. Dr. Dr. Olaf Gierhake ist Verwaltungsrat der Vermögensschutz Gierhake AG im Fürstentum Liechtenstein (www.vermoegensschutz.info ). Die Vermögensschutz Gierhake AG stellt das Stiftungsmanagement von Familienstiftungen mit Sitz in Liechtenstein. Zielsetzung dabei sind der generationenübergreifende Erhalt von Familienvermögen (häufig in einem grenzüberschreitenden Kontext), dessen Schutz vor komplexen Risiken und die Entwicklung von Nachfolgelösungen. Prof. Gierhake ist Lehrbeauftragter an der Universität Liechtenstein im Bereich internationales Stiftungsrecht, Vermögensstrukturierung und internationales Steuerrecht. Vor Gründung der Vermögensschutz Gierhake AG war Prof. Gierhake sechs Jahre als Partner einer namhaften Schweizer Vermögensverwalter tätig und dort spezialisiert auf die Betreuung von Unternehmern und vermögenden Privatpersonen aus dem deutschsprachigen Raum. Davor hatte er eine Unversitätsprofessur für Entrepreneurship inne und baute ein Technologieunternehmen bis zur Börsenreife auf. Prof. Gierhake betreibt in LinkedIn eine geschlossene Diskussionsgruppe für Unternehmer und vermögende Privatpersonen zum Thema „Vermögensschutz und Vermögensnachfolge“ ( (https://www.linkedin.com/groups/13657272/ ). Das aktuelle Buch „Souverän Vermögen schützen“ zum Thema, das er zusammen mit Dr. Gerd Kommer (www.gerd-kommer-invest.de ) geschrieben hat, ist ab sofort bestellbar und seit dem 10.2.2021 im Buchhandel erhältlich: http://amzn.to/3bimVkC ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Folge uns auf Social Media: ► Facebook: https://www.facebook.com/juhnsteuerberater/ ► Instagram: https://www.instagram.com/juhnsteuerberater/ ► LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/juhn-steuerberater/ ► Xing: https://www.xing.com/companies/juhnpartnergmbhsteuerberatungsgesellschaft ► Twitter: https://twitter.com/juhntax ► Podcast: https://www.juhn.com/podcast/ ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Steuerberater Prof. Dr. jur. Christoph Juhn LL.M. Christoph Juhn ist Professor für Steuerrecht und Steuerberater. Sein Beratungs- und Forschungsschwerpunkt liegt im Unternehmensteuerrecht. Er studierte Steuerrecht (Bachelor) und Unternehmensteuerrecht (Master) und legte bereits im Alter von 25 Jahren das Steuerberaterexamen ab. Seit 2013 ist er Lehrbeauftragter für Steuerrecht an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management, wo er im Jahr 2020 zum Professor berufen wurde. Zusätzlich ist er seit 2014 ständiger Fachreferent des Steuerberaterverbands Köln (Fortbildung für Steuerberater) und bildet seit 2018 an der Bundesfinanzakademie junge Finanzbeamte fort. In der Praxis hat er sich auf die Gestaltungsberatung für Unternehmen spezialisiert und berät hierbei insbesondere bei Umstrukturierungen, Unternehmensverkäufen und internationalen Steuerfragen. Seine Kanzlei mit Standorten in Bonn und Köln erstellt für Unternehmen in der Rechtsform der GmbH und GmbH & Co. KG zudem die laufende Finanz-/Lohnbuchhaltung sowie Jahresabschlüsse und Steuererklärungen. Damit erhalten Mandanten „alles aus einer Hand“. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ JUHN Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft Im Zollhafen 24 50678 Köln ► Telefon: +49 221 999 832-01 ► E-Mail: Mail@Juhn.com ► Internet: https://www.Juhn.com #Stiftung #Liechtenstein #Interview