Businessplan - Erklärung der Kapitel, Praxistipps, Leitfragen usw

Businessplan - Erklärung der Kapitel, Praxistipps, Leitfragen usw

Herzlich Willkommen

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird eine Einführung in wichtige Inhalte und Tipps für die Erstellung eines Businessplans gegeben.

Geschäftsidee / Leistungsangebot

  • Das erste Kapitel des Businessplans dient dazu, die Geschäftsidee darzustellen.
  • Es ist wichtig, die Geschäftsidee präzise zu definieren und nicht zu ausführlich zu gestalten.
  • Der Leser sollte einen Überblick über das Vorhaben erhalten können.
  • Fachbegriffe sollten vermieden werden, falls die Zielgruppe diese möglicherweise nicht versteht.
  • Produktbilder können sinnvoll sein, um das Vorhaben zu veranschaulichen.

Standort

  • Im Kapitel Standort geht es um die Darstellung der Räumlichkeiten und Lage des Unternehmens.
  • Vorzeigbare Bilder oder Grundrisse können eingebaut werden, um den Standort zu visualisieren.
  • Es sollte erklärt werden, warum dieser Standort ideal für das Vorhaben ist.
  • Auch Nachteile des Standorts sollten erwähnt und erklärt werden.

Zielregion / Zielkunden

  • Dieses Kapitel befasst sich mit der Zielregion bzw. der Zielgruppe des Unternehmens.
  • Die potenziellen Kunden und deren Bedürfnisse sind entscheidende Erfolgsfaktoren für jedes Unternehmen.
  • Die Zielgruppe sollte anhand von soziodemografischen Merkmalen definiert werden (Geschlecht, Alter, Beruf usw.).
  • Strategische Maßnahmen zur Ansprache der Zielgruppe sollten erläutert werden.

Marktanalyse

  • Die Marktanalyse gibt Aufschluss über die Situation des Marktes in der Zielbranche.
  • Dieses Kapitel kann eine Herausforderung darstellen, da es für Laien oft schwierig ist.
  • Es sollte deutlich gemacht werden, wie der Markt positioniert ist.

Weitere Kapitel

Es wurden weitere Kapitel im Video erwähnt, jedoch sind keine weiteren Informationen verfügbar.

Aktualisierte Branchenreports

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt geht es um aktualisierte Branchenreports zur Entwicklung von mehr als 70 Branchen in Deutschland. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man an brauchbare Informationen gelangen kann.

  • Umfang des Kapitels: Circa ein bis drei Seiten
  • Hauptfragen, die beantwortet werden sollten:
  • Um welche Branche geht es genau?
  • Wie lässt sich der Markt eingrenzen?
  • Wie groß ist der Markt und wie haben sich Markt und bestehende Betriebe entwickelt?
  • Welcher Marktanteil ist für das Unternehmen realistisch?

Wettbewerbsanalyse

Abschnittsübersicht: Dieser Abschnitt behandelt die Wettbewerbsanalyse und zeigt auf, welche Mitbewerber sich auf dem Zielmarkt tummeln. Es wird empfohlen, nicht nur Unternehmen zu berücksichtigen, die exakt gleich aufgestellt sind, sondern auch solche, die ähnliche Produkte oder Dienstleistungen anbieten.

  • Umfang des Kapitels: Circa ein bis zwei Seiten
  • Hauptfragen, die beantwortet werden sollten:
  • Welche Konkurrenten gibt es derzeit?
  • Wie heißen die Konkurrenten und wo befinden sie sich?
  • Wie positionieren sich die Wettbewerber?
  • Wie kann man sich von den Wettbewerbern abheben?

Marketing

Abschnittsübersicht: Im Kapitel Marketing geht es darum, wie man potenzielle Kunden auf das Unternehmen und seine Leistungen aufmerksam machen kann. Besonderes Augenmerk sollte auf dieses Kapitel gelegt werden, da eine geringe Auslastung häufig ein Grund für das Scheitern junger Unternehmer ist.

  • Umfang des Kapitels: Normalerweise circa zwei bis drei Seiten
  • Hauptfragen, die beantwortet werden sollten:
  • Welche Maßnahmen werden ergriffen, um möglichst viele potenzielle Kunden anzusprechen?
  • Wie sind diese Werbemaßnahmen genau gestaltet?
  • Welches Budget ist vorgesehen?
  • Wie präsentiert sich das Unternehmen nach außen?

Preisgestaltung

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird die Preisgestaltung behandelt. Es sollte hervorgehen, in welchem Preissegment das Unternehmen als Anbieter auftreten möchte. Es reicht aus, die wichtigsten Leistungen bzw. Produkte und die entsprechenden Preise darzustellen.

  • Umfang des Kapitels: Circa ein bis zwei Seiten
  • Hauptfragen, die beantwortet werden sollten:
  • Welche Leistungen bzw. Produkte bietet das Unternehmen zu welchen Preisen an?
  • Wie errechnen bzw. kalkulieren sich diese Preise?
  • Sind die Preise im Vergleich zum Wettbewerb eher niedrig oder hoch?

Personalplanung

Abschnittsübersicht: Die Personalplanung ist ein wichtiger Teil des Businessplans. Hier geht es darum, wie man gute Mitarbeiter findet und langfristig motiviert. Auch die Aufgabengebiete der einzelnen Mitarbeiter sollten klar abgegrenzt werden.

  • Umfang des Kapitels: Circa ein bis zwei Seiten
  • Hauptfragen, die beantwortet werden sollten:
  • Wie viele Mitarbeiter werden beschäftigt?
  • Wie werden diese Mitarbeiter gefunden?
  • Welche Eigenschaften müssen die Mitarbeiter mitbringen?
  • Was sind ihre Aufgaben und wie hoch ist ihr Verdienst?

Überzeugung für die Gründung, Übernahme oder Führung des Unternehmens

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt geht es darum, wie man sich selbst und sein Team davon überzeugen kann, dass man prädestiniert ist, das Unternehmen zu gründen, zu übernehmen oder zu führen. Es werden Fragen zur eigenen Erfahrung, Qualifikationen und persönlichen Eigenschaften behandelt.

Erfahrung und Qualifikationen

  • Über welche Erfahrungen verfügen Sie in der relevanten Branche?
  • Welche Aufgaben in der Vergangenheit decken sich mit den Anforderungen als Unternehmer?
  • Welche relevanten Weiterbildungen oder Seminare haben Sie besucht?
  • Was qualifiziert Sie für die Umsetzung des geplanten Vorhabens?

Persönliche Eigenschaften und Defizite

  • Welche persönlichen unternehmerischen Eigenschaften zeichnen Sie aus?
  • Gibt es relevante Defizite? Wie werden diese kompensiert?

Praxistipps

  • Halten Sie einen klaren Bezug zu den persönlichen Anforderungen Ihrer Geschäftsidee bzw. des Unternehmens.
  • Zeigen Sie mögliche Lösungswege auf, um Risiken und Schwächen zu entkräften.
  • Abbilden von relevanten Zeugnissen, Abschlüssen und Qualifikationen im Anhang des Businessplans.

SWOT-Analyse

Abschnittsübersicht: Die SWOT-Analyse dient dazu, die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des geplanten Vorhabens zu analysieren. Es werden Tipps gegeben, wie man die Analyse individuell gestaltet und relevante Zeugnisse und Qualifikationen im Businessplan abbildet.

Erstellung der SWOT-Analyse

  • Überlegen Sie genau, wo Ihre persönlichen wirtschaftlichen, finanziellen und fachlichen Stärken und Schwächen liegen.
  • Identifizieren Sie Chancen und Risiken auf dem Markt.
  • Versuchen Sie, mehr Stärken und Chancen als Schwächen und Risiken zu haben.
  • Entkräften Sie Risiken und Schwächen oder zeigen Sie mögliche Lösungswege auf.

Praxistipps

  • Gestalten Sie die SWOT-Analyse so individuell wie möglich für Ihr Vorhaben.
  • Besprechen Sie die Analyse mit einer externen Person für einen objektiven Blick.

Investitionsplan

Abschnittsübersicht: Der Investitionsplan beinhaltet die Anfangsinvestition des Vorhabens sowie weitere einmalige Ausgaben. Es wird betont, dass die Höhe der Investition fundiert angegeben werden sollte.

Anfangsinvestition und weitere Ausgaben

  • Stellen Sie die Anfangsinvestition des Vorhabens dar.
  • Berücksichtigen Sie auch weitere einmalige Ausgaben.
  • Holen Sie vorab konkrete Angebote ein und integrieren Sie diese in den Businessplan.

Praxistipps

  • Berücksichtigen Sie auch bereits vorhandene Investitionen in Ihrem Eigentum.
  • Berechnen Sie den Kapitalbedarf immer netto.

Betriebskostenplanung

Abschnittsübersicht: In der Betriebskostenplanung werden sämtliche laufenden Kosten ermittelt. Es wird empfohlen, die Kosten möglichst fundiert zu untermauern und geeignete Diagramme zur Visualisierung zu verwenden.

Ermittlung der Betriebskosten

  • Erfassen Sie alle laufenden Kosten je Monat oder Geschäftsjahr.
  • Legen Sie genau dar, wie sich die einzelnen Kosten errechnet haben.
  • Holen Sie vorab Angebote ein oder konsultieren Sie einen Experten für realistische Kostenschätzungen.

Praxistipps

  • Verwenden Sie geeignete Diagramme zur Visualisierung der Verteilung und des prognostizierten Verlaufs der Betriebskosten.

Umsatzplanung

Abschnittsübersicht: Die Umsatzplanung stellt eine besondere Herausforderung dar, da oft keine aussagekräftigen Vergangenheitsdaten vorliegen. Es werden Tipps gegeben, wie man dennoch realistische Planzahlen ermitteln kann.

Ermittlung der Umsätze

  • Nutzen Sie branchenspezifische Vergleichszahlen und Erfahrungswerte.
  • Berücksichtigen Sie die Zielregion, Konkurrenz, geplante Werbeanstrengungen und Preisvorstellungen.

Praxistipps

  • Arbeiten Sie professionell mit fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Branchenzahlen.
  • Ziehen Sie bei Bedarf Profis hinzu, um realistische Planzahlen zu ermitteln.

Rentabilitätsplan

Abschnittsübersicht: Im Rentabilitätsplan fließen alle Zahlen des Businessplans zusammen. Es wird betont, dass hierbei nichts dem Zufall überlassen werden sollte und die Hilfe von Profis empfehlenswert ist.

Berechnung der Rentabilität

  • Ziehen Sie geplante Umsätze vom Wareneinsatz bzw. Materialeinsatz ab.
  • Ermitteln Sie den Rohertrag.

Praxistipps

  • Lassen Sie sich bei der Erstellung des Rentabilitätsplans von Profis unterstützen.

Rentabilitätsplan

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird der Rentabilitätsplan eines Businessplans behandelt.

Rentabilitätsplan

  • Der Rentabilitätsplan ist Teil eines Businessplans und dient dazu, die Rentabilität des Unternehmens zu analysieren.
  • Tilgungsleistungen werden in einem Rentabilitätsplan nicht berücksichtigt, da sie keine Betriebskosten darstellen.
  • Der Umfang des Rentabilitätsplans sollte mindestens zwei bis drei Seiten umfassen.
  • Grafiken können verwendet werden, um die Informationen im Rentabilitätsplan anschaulich darzustellen.

Liquiditätsplan

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt wird der Liquiditätsplan eines Businessplans erläutert.

Liquiditätsplan

  • Im Gegensatz zum Rentabilitätsplan werden im Liquiditätsplan die relevanten Zahlungsströme nach ihrem tatsächlichen Geldfluss erfasst.
  • Einzahlungen und Auszahlungen werden gegenübergestellt, einschließlich Umsätze, Eigenkapitaleinzahlungen, Fremdkapitalzuschüsse usw.
  • Typische Ausgaben im Liquiditätsplan sind Investitionen in Anlagen und Materialien, Betriebskosten, Kredittilgung, Zinsen usw.
  • Die Liquiditätsplanung erfolgt in der Regel monatlich für mindestens drei Jahre.
  • Der Umfang des Liquiditätsplans sollte circa vier bis acht Seiten umfassen.

Praxistipps für die Liquiditätsplanung

  • Achten Sie darauf, dass Sie die Vorsteuer und Umsatzsteuer korrekt berechnen.
  • Bei einigen Größen müssen Sie die Mehrwertsteuer zu den verwendeten Zahlen in der Planertragsberechnung hinzurechnen.
  • Umsatzsteuervorauszahlungen erfolgen üblicherweise im jeweiligen Folgemonat.
  • Arbeiten Sie gewissenhaft, um Fehler zu vermeiden, da diese eine Neuberechnung vieler Zahlen erforderlich machen können.

Weitere Kapitel eines Businessplans

Abschnittsübersicht: In diesem Abschnitt werden weitere mögliche Kapitel eines Businessplans erwähnt.

  • Neben den bereits genannten Standardkapiteln können je nach Vorhaben weitere Kapitel notwendig sein.
  • Beispiele für zusätzliche Kapitel sind eine Höhertragsberechnung, eine Mindestumsatzberechnung, ein Realisierungsfahrplan sowie Tilgungs- und Zinspläne.

Fazit

Abschnittsübersicht: Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte eines professionellen Businessplans.

  • Ein professioneller Businessplan beinhaltet unter anderem einen Rentabilitätsplan und einen Liquiditätsplan.
  • Es ist ratsam, bei Bedarf einen versierten Spezialisten bei der Erstellung des Businessplans hinzuzuziehen.
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Die Unternehmensberatung Businessplan.org erklärt Ihnen in diesem Video die wichtigsten Businessplan-Kapitel und gibt Ihnen jeweils nützliche Praxis-Tipps.

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