Como realmente era a América antes da chegada de Colombo?
Wie sah der amerikanische Kontinent vor der Ankunft der Europäer aus?
Einleitung in die Thematik
- Der Vortrag beschreibt urbane Zentren mit bis zu 50.000 Einwohnern, verbunden durch breite Straßen und Gehwege, sowie große Hügel mit Tempeln und Häusern.
- Camilla Costa von BBC News Brasil stellt die Frage, was wirklich im amerikanischen Kontinent vor der Ankunft von Christoph Kolumbus geschah.
Auswirkungen der europäischen Ankunft
- Viele indigene Völker wurden durch Krankheiten dezimiert, die bereits vor dem direkten Kontakt über Tiere oder Flüsse verbreitet wurden.
- Die Berichte über den Kontinent waren oft verzerrt; viele Kolonialisten beschrieben die indigenen Völker als primitiv und nomadisch.
Entdeckungen durch Archäologen
- Neueste Forschungen zeigen eine komplexe Gesellschaft mit etwa 25 Millionen Menschen in Südamerika um 1492.
- In Regionen wie dem Parque Indígena do Xingu lebten Menschen in einer einzigartigen urbanen Struktur, die sich harmonisch in die Natur einfügte.
Landwirtschaftliche Praktiken der Indigenen
- Indigene Völker veränderten aktiv ihre Umgebung: Sie kultivierten Obstgärten und verbesserten den Boden ohne Abholzung.
- Ein Beispiel ist ein 500 Jahre alter Kastanienwald im Pará, dessen Anordnung auf menschliche Intervention hinweist.
Soziale Strukturen und Organisation
- In Bolivien errichteten Kulturen Plattformen für den Anbau und schützten ihre Dörfer mit großen Gräben.
- Schätzungen zufolge lebten um 1492 bis zu 60 Millionen Menschen in Amerika, die etwa 1.200 verschiedene Sprachen sprachen.
Politische Organisationen
- Einige nordamerikanische Völker bildeten gleichberechtigte Konföderationen wie die Haudenosaunee, was europäische Beobachter beeindruckte.
Die Errungenschaften der Maya und andere Zivilisationen
Die Stadt und ihre Transformation
- Die ursprüngliche Stadt wurde durch die Ankunft einer neuen Zivilisation ersetzt, was zur Entstehung der heutigen Ciudad de México führte. Dies führte zu häufigeren Überschwemmungen und Typhusausbrüchen.
Mathematik und Astronomie der Maya
- Die Maya waren nicht nur fortgeschrittene Mathematiker, sondern auch Astronomen. Sie entwickelten ein komplexes Kalendersystem, das religiöse Überzeugungen mit astronomischen Phänomenen verband.
- Der mathematische Nullsymbol wurde von den Maya eingeführt, was die Berechnung größerer Zahlen erleichterte und somit eine Grundlage für ihr Kalendersystem bildete.
Informationsspeicherung in verschiedenen Kulturen
- Verschiedene Kulturen wie die Mexica verwendeten Hieroglyphen zur Informationsspeicherung, während das Inkareich ein Knotensystem namens Quipu nutzte.
- Das Inkareich war das größte Reich der Welt bei der Ankunft der Europäer und verfügte über ein beeindruckendes Verwaltungssystem mit öffentlichen Bauwerken wie Straßen und Brücken.
Landwirtschaftliche Innovationen aus Amerika
- Mais wurde als mesoamerikanische Schöpfung betrachtet, die ohne menschliches Eingreifen nicht existiert hätte. Er war bereits weit verbreitet mit vielen regionalen Sorten.
- Neben Mais domestizierten amerikanische Völker auch Kartoffeln, Tomaten und Avocados, die alle Teil der europäischen Ernährung wurden.
Soziale Strukturen in präkolumbianischen Gesellschaften
- Trotz ihrer Vielfalt hatten amerikanische Gesellschaften auch Ungleichheit und Brutalität. Dennoch fanden sie Wege, sich an ihre Umgebung anzupassen.