FUMA Erklärvideo zum Thema Intersektionalität
Der Fall Emma de Grafenried: Eine Geschichte zur Intersektionalität
Hintergrund und Kündigung
- Emma de Grafenried war eine afroamerikanische Frau aus St. Louis, die 1974 von General Motors nach nur einem Jahr im Dienst gekündigt wurde.
- Die Kündigung erfolgte aufgrund von Stellenkürzungen, wobei die Regel galt: Wer als Letzter kam, musste auch als Erster gehen.
- Auffällig war, dass viele der betroffenen Kolleginnen schwarze Frauen waren.
Klage gegen General Motors
- Emma und fünf ihrer Kolleginnen verklagten General Motors wegen rassistischer und sexistischer Diskriminierung.
- Das Gericht wies die Klage zurück mit dem Argument, dass das Unternehmen sowohl Frauen als auch schwarze Männer beschäftigte.
Argumentation der Klägerinnen
- Die Klägerinnen argumentierten, dass bis zur Einführung des Civil Rights Act keine schwarzen Frauen bei General Motors eingestellt wurden.
- Sie stellten fest, dass schwarze Frauen nicht für bestimmte Positionen in Betracht gezogen wurden; es gab eine klare Diskriminierung in der Stellenbesetzung.
Gerichtliche Entscheidung
- Das Gericht entschied, dass man nur aufgrund einer einzelnen Diskriminierungsform klagen könne; eine Kombination aus Rassismus und Sexismus sei nicht möglich.
- Der Fall endete mit einer Niederlage für Emma de Grafenried und ihre Mitstreiterinnen.
Nachwirkungen und Intersektionalität