SELBSTKONZEPT und Selbstbild nach Carl Rogers (personenzentrierte Theorie) | ERZIEHERKANAL
Was ist das Selbstkonzept?
Einführung in das Selbstkonzept
- Das Video behandelt das Selbstkonzept nach Carl Rogers, einschließlich seiner Entwicklung und der Beziehung zwischen dem realen Selbst und dem idealen Selbst.
- Der Erzieher-Kanal veröffentlicht wöchentlich Videos zu Themen des Erzieherberufs und bietet auch schriftliche Inhalte auf der Homepage an.
Definition des Selbstkonzepts
- Der Begriff „Selbstkonzept“ stammt aus der klientenzentrierten Persönlichkeitstheorie von Carl Rogers und beschreibt ein übergeordnetes Muster innerhalb der Psyche eines Menschen.
- Es umfasst alle Meinungen, Urteile, Bewertungen und Wahrnehmungen, die eine Person von sich selbst hat. Diese Wahrnehmung beeinflusst Gedanken und Verhalten.
Bestandteile des Selbstkonzepts
- Das Selbstkonzept beinhaltet Wissen über individuelle Eigenschaften, Fähigkeiten, Vorlieben, Gefühle und Verhaltensweisen.
- Jeder Mensch hat ein Konzept seiner selbst; es kann sich im Laufe des Lebens weiterentwickeln oder verändern.
Real-Selbst vs. Ideal-Selbst
Unterschiede zwischen Real-Selbst und Ideal-Selbst
- Carl Rogers unterscheidet zwischen dem realen Selbst (was die Person tatsächlich ist) und dem idealen Selbst (wie die Person sein möchte).
- Übereinstimmung zwischen diesen beiden Konzepten führt zu „Selbstkonsistenz“, was positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden hat.
Auswirkungen von Diskrepanzen
- Diskrepanzen zwischen realem und idealem Selbst können innere Spannungen und Stress verursachen.
Entwicklung des Selbstkonzepts
Einflussfaktoren auf das Selbstkonzept
- Die soziale Identität entwickelt sich durch Zugehörigkeit zu verschiedenen Gruppen (z.B. Nationalität oder Religion), was das Selbstkonzept beeinflusst.
- Soziale Rollen: Unterschiedliche Erfahrungen in sozialen Rollen (z.B. Mutter, Berufstätige) wirken sich ebenfalls auf das Selbstbild aus.
Rolle von Erfolgen und Misserfolgen
- Erfolge oder Misserfolge im Leben beeinflussen positiv oder negativ das Selbstkonzept einer Person.
Sozialer Vergleich als Faktor
Bedeutung des sozialen Vergleichs
- Menschen neigen dazu, sich mit anderen zu vergleichen; dies beeinflusst ihre Einschätzung eigener Fähigkeiten.
Beispiel für sozialen Vergleich
- Tobias erhält eine Note 3 in Mathe während seine Mitschüler bessere Noten haben; dieser Vergleich führt dazu, dass er seine Leistung als schlecht bewertet.