Ein perfekter Tag und finanzielle Herausforderungen
An einem perfekten Tag fühlt man sich entspannt und kümmert sich um die wichtigen Dinge im Leben, jedoch ist ein solcher Tag auf Dauer teuer.
Die größte Umstellung beim Auszug von zu Hause ist das eigenverantwortliche Finanzmanagement, was oft zu unerwarteten Ausgaben führt.
Lebenshaltungskosten von Studenten und Azubis
Laut dem Azubi-Report haben 53% der Auszubildenden Schwierigkeiten, ihre Lebenshaltungskosten mit ihrem Gehalt zu decken. Studenten haben im Durchschnitt 918 Euro zur Verfügung, während Azubis nur 729 Euro erhalten.
Studenten geben durchschnittlich etwa 320 Euro für Wohnen aus; weitere Kosten entstehen durch Essen, Kleidung, Lehrbücher und Freizeitaktivitäten.
Unsichtbare Ausgaben im Alltag
Streaming-Dienste erscheinen günstig (ca. 10 Euro/Monat), summieren sich aber auf etwa 240 Euro jährlich bei Nutzung mehrerer Dienste.
Es wird empfohlen, Abonnements regelmäßig zu überprüfen und unnötige Kündigungen vorzunehmen sowie monatliche Ausgaben festzuhalten.
Häufige Geldfallen bei Jugendlichen
Viele Jugendliche lernen den Umgang mit Geld nicht zu Hause; häufige Fallen sind Internetshopping, Mahngebühren und überhöhte Handyrechnungen.
Essensbestellungen anstelle von selbstgekochten Mahlzeiten führen schnell zu hohen Ausgaben; auch kleine Beträge wie täglicher Kaffee können sich summieren.
Strategien zur Verbesserung des Finanzmanagements
Eine Liste der Einnahmen und Ausgaben hilft dabei, den Überblick zu behalten; Rechnungen sollten zeitnah bezahlt werden, um Mahngebühren zu vermeiden.
Regelmäßige Kontoüberprüfungen sind wichtig; eine App zum Tracking der Ausgaben kann helfen, übermäßiges Shoppen zu erkennen.
Video description
Nie wieder pleite mit plan&los! Habt ihr auch das Problem, dass am Ende des Geldes meist einfach noch viel zu viel Monat übrig ist? Vor allem Studenten und Azubis, die meist nur ein geringes monatliches Budget zur Verfügung haben kennen dieses Problem. Lisa Sophie Laurent, Vanessa aka Malwanne und Jonas verraten euch im Video wie ihr besser mit eurem Geld umgeht, wo die größten Geldfallen lauern und für was sie am meisten Geld ausgeben.
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Zusammenfassung
Die größte Umstellung, wenn ihr nicht mehr bei den Eltern wohnt, ist sich selbst ums Geld kümmern. Falls ihr auch häufig pleite seid: Hier mal ein paar Tipps, wie das besser klappt.
Als erstes sollte ihr euer Budget checken. Eine Studie vom Deutschen Studentenwerk ergab, dass Studierende teilweise so pleite sind, dass sie weniger als 3 Euro am Tag für Essen zur Verfügung haben. Bei den Auszubildenden reicht das Geld bei jedem zweiten nicht, um den Lebensunterhalt komplett zu decken.
So sieht es bei Studis und Azubis mit dem durchschnittlichen Budget pro Monat aus:
Studenten: 918 Euro
Azubis: 729 Euro
Nach den Einnahmen müsst ihr einen Blick auf eure Ausgaben werfen. Ausgaben die fest sind, also jeden Monat auf euch zu kommen, nennt man Fixkosten. Dazu zählen zum Beispiel:
Miete, Ernährung, Kleidung, Lernmittel, Versicherungen, Transport (ÖPNV oder eigenes Auto) und Handyvertrag
Diese Fixkosten könnt ihr ganz gut bestimmen, wenn ihr euch eure Kontoauszüge regelmäßig genauer anguckt. Für den besseren Überblick kann es auch helfen ein Haushaltsbuch zu führen. Das kann natürlich auch eine Excel-Tabelle sein oder eine App.
Gefährlich sind die Ausgaben, die ein schnell und unüberlegt passieren. Die können zu richtigen Geldfallen werden. Passt besonders auf beim Internetshopping, Mahngebühren wie z.B. ÖPNV-Schulden durch Schwarzfahren oder zu hohe Handyrechnungen. Es sind aber auch so Sachen, wie der Kaffee, den man sich mal eben holt. Wenn ihr euch jeden Tag morgen einen Coffee-To-Go holt für etwa 2,50 Euro, dann sind das im Jahr über 900 Euro.
Hier 5 Tipps, die euch dabei helfen, weniger Geld auszugeben:
1. Bewusst einkaufen. Fragt euch immer, was ihr wirklich braucht.
2. Setzt euch ein festes Wochenbudget.
3. Bezahlt Bar und vermeidet Bezahlung per Bankeinzug.
4. Zahlt offene Rechnungen gleich!
5. Nutzt Second Hand: Kauft und verkauft auch mal Gebrauchtes.
Eine Geldfalle können auch Streaming-Abos sein. Beobachtet euch mal selbst, wie oft ihr diese Nutzt und ob ihr sie jeden Monat braucht. Speziell im Sommer kann man Netflix, Maxdome oder Amazon Prime auch einmal kündigen, und mehr Zeit draußen verbringen.
Das beste Mittel gegen zu wenig Geld ist natürlich mehr Geld einzunehmen. Wie ihr einen guten Nebenjob findet, wird in dieser Folge plan&los erklärt: https://youtu.be/K74bhW_0OwI
Das ist plan&los
Ihr checkt’s nicht und seid völlig planlos? Dann solltet ihr diesen Kanal abonnieren! plan&los ist ein Ratgeber-Format aus dem funk-Netzwerk, das sich an alle richtet, die ein eigenständiges Leben beginnen: Schulabgänger, Auszubildende, Studenten, ... Unterhaltsam und beratend vermitteln Jonas Ems, Malwanne und Lisa Sophie Laurent in jeder Folge Wissenswertes rund um den eigenen Haushalt, die Finanzen, die richtige Ernährung, geben Lifestyle-Tipps und vieles mehr. plan&los ist der Werkzeugkasten für euer Leben.